Startseite arrow Aktuell arrow 94 Teams beim Hochsauerlandmarsch
StartseiteAktuellDorfTouristik u. GewerbeFreizeit u. VereineService u. Info

94 Teams beim Hochsauerlandmarsch
23.03.2009

Aus dem Sauerlandkurier vom 22.03.2009:

Liesen. Mehr als 700 Kilo­meter sind sie ange­reist, um enorme Stra­pazen auf sich zu nehmen und sich einen Tag zu quälen. Denn insge­samt sechs vier­köp­fige Mann­schaften aus Däne­mark nahmen unter anderem am Hoch­sau­er­land­marsch teil. Dieser fand in Liesen in diesem Jahr zum 26. Mal statt. Insge­samt 94 Mann­schaften gingen an den Start und nahmen die etwa zehn Kilo­meter lange Strecke auf sich.

Geschossen wurde natürlich auch, und zwar auf dem Schießstand in Hesborn.Die erste Station war noch ruhig, hier ging es darum, Panzer und Flugzeuge zu benennen. Aber es sollte noch härter werden. Die Zeit wurde gestoppt und mittels Koordinaten musste die Gruppe die nächsten Stationen selber finden. Außerdem mussten mittels Gewehr und Zielfernrohr Entfernungen geschätzt werden. Weiter ging es zur Hindernisbahn, die überquert werden musste. Eine weitere Station war der Schießstand in Hesborn.

Viel Mut war bei der Rollenbahn gefragt, mit der es 100 Meter einen Steinbruch hinab ging. Die Kraft der Gruppe wurde anschließend beim Ziehen eines LKW gemessen. Kurz vor dem Ziel wartete dann noch Eilmarsch auf die Gruppe, ehe die meisten schweißgebadet und erschöpft im Ziel ankamen.   

Auch die Überwindung einer Hindernisbahn gehörte zu den Stationsaufgaben.Zur Belohnung spritzte die Jugendfeuerwehr Liesen den Soldaten dann die Stiefel sauber. Bis zu vier Stunden brauchten einzelne Gruppen für den Parcours, der sich rund um Liesen schlängelte. Die erste Truppe verließ um kurz nach 6 Uhr bereits den Start. Durchgeführt wird einer der 14 großen Militärwettbewerbe in Deutschland vom Landeskommando NRW in Zusammenarbeit mit der Reservistenkameradschaft Liesen und zahlreichen Helfern seitens anderer Reservistenkameradschaften. Weiterhin helfen seit vielen Jahren die Löschgruppe Liesen, das THW Hesborn, der Malteser Hilfsdienst und das Bataillon für Elektronische Kampfführung (EloKa) 932 aus Frankenberg. Am HSM teilnehmen dürfen nur Soldatinnen und Soldaten, aus dem In- und Ausland, die entweder im aktiven Dienst oder in der Reserve sind. Das Teilnehmerfeld zwischen Reservistenmannschaften und aktiven Mannschaften war relativ ausgeglichen, mit einem leichten Überhang an Reservisten. Der Frauenanteil hingegen ist verschwindend gering. In diesem Jahr war mit Oberleutnant Carolin Werth auch eine Soldatin aus Liesen dabei, zusammen mit Frauen von der Bundeswehr-Universität München lag sie mit ihrem Team im vordersten Drittel. Den Soldatinnen hat beim LKW-Ziehen ein wenig die Kraft gefehlt. Am Abend kam dann die Siegerehrung. Oberst Jürgen Bergmann, der stellvertretende Kommandeur des Landeskommandos NRW, konnte zusammen mit dem Vorsitzenden der Reservistenkameradschaft Liesen, Feldwebel Dirk Oberließen, und dem Offizier für Reservistenangelegenheiten, Oberstleutnant Bernd Münstermann, die Pokale überreichen.

Teamwork gefragt: Die Kraft der Gruppe wurde beim Ziehen eines LKW gemessen.
Teamwork gefragt: Die Kraft der Gruppen wurde
beim Ziehen eines LKW gemessen.

Prämiert wurden Gesamtsieger, Marschsieger und Schießsieger sowie die Besten der aktiven Truppe, Reservisten und ausländischen Mannschaften. Neu war der Wanderpokal für die Reservisten, der von General Hans-Jürgen Hugenschmidt, dem stellvertretenden Befehlshaber des Wehrbereichskommando gestiftet wurde. Er ging an die Reservistenkameradschaft Dillenburg. Den Pokal der Stadt Hallenberg überreichte Bürgermeister Michael Kronauge für die beste Marschzeit an das Luftlandefernmelderegiment aus Düsseldorf. Der Gesamtsieg und den damit verbunden Wanderpokal des Ministerpräsidenten Nordrhein-Westfalens ging in diesem Jahr an die 6. Inspektionsinfantrieschule Hammelburg, die im letzten Jahr noch zweiter waren. Zweiter wurde der Vorjahressieger die RK Marbach. Dritter die zweite Mannschaft des HBU.

Beim gemütlichen Ausklang im Rahmen eines Kameradschaftabends in der Lieser Schützenhalle stießen die Teilnehmer und viele Mitgereiste Betreuer auf ihre Leistungen an.

 


Weitere Informationen, Bilder und vieles mehr finden Sie unter http://www.hochsauerlandmarsch.de .
Weitere Presseberichte zu den Märschen:

 

News-Abo
Zufallsbilder

 

 

Werbung