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Aus der Westfalenpost vom 15.06.2007:
Hallenberg. 22 Schülerinnen und Schüler der Klassen
9, 10 Typ A und 10 Typ B sagten am vergangenen Montag
bei einer Abschiedsfeier in der Hauptschule Hallenberg:
Tschüss Schule!
Die Feierstunde wurde mit einem
Gottesdienst, den die Schüler mit ihrer Religionslehrerin
vorbereitet hatten, in der Pfarrkirche von Liesen eröffnet. Anschließend wurde die Feierstunde im Gebäude
der Hauptschule fortgesetzt. Friedhelm Schnurbus begrüßte
als Rektor der Schule etwa 50 Gäste, das Kollegium
und natürlich die Schüler.
In seiner Ansprache
machte der Schulleiter den Schülern deutlich, dass
für sie jetzt ein Lebensabschnitt zu Ende geht und
ein neuer mit der Wahl von Lehrstellen oder weiterführenden
Schulen beginnt. Er führte an, dass alle Schüler der
Klasse 10 Typ B den mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife)
erreicht haben, die Hälfte der Schüler sogar mit einem
Qualifikationsvermerk, der zum Besuch der gymnasialen
Oberstufe berechtigt. 12 Schülerinnen und Schüler
der Klassen 9 und 10 erreichten den Hauptschulabschluss.
Außerdem erklärte er, dass diese Entlassklasse der
erste Jahrgang ist, der sowohl die Lernstandserhebung
als auch die neue Abschlussprüfung machen musste,
bei denen die Schüler und Schülerinnen überdurchschnittlich
gut in allen Fächern abgeschnitten hatten. In Teilbereichen
dieser Prüfungen haben demnach die Ergebnisse sogar
bis zu 35 Prozent über dem Landesdurchschnitt gelegen.
In einer kurzen Ansprache bedankte sich Juliane Pöllmann
als Beauftragte ihrer Klassenkameraden für die gute
Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer. Es folgte ein Schülervortrag
mit drei Kurzgeschichten, in denen definiert wurde,
was Glück ist, was Entlassschüler auf dem Arbeitsmarkt
zu erwarten haben und wie Lehrer "guten Unterricht"
machen.
Schließlich hielt Klassenlehrer Temme
eine etwas ungewöhnliche Abschiedsrede: Er hatte eine
Powerpoint-Präsentation entworfen, in der er jeden
einzelnen Schüler mit Text und Bildern charakterisierte
und jedem einen persönlichen Wunsch für sein künftiges
Leben mit in den neuen Lebensabschnitt gab. Und dann
gabs natürlich noch Zeugnisse.
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