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Aus der Westfalenpost vom 04.09.2006:
Hallenberg. (gla) Bei Dauerregen feierten viele Hallenberger
und Gäste am Sonntag den Abschluss der überaus gelungenen
775-Jahr-Feier der Stadt Hallenberg mit einem großen
Stadtfest. Pünktlich um 11 Uhr begrüßte Bürgermeister
Michael Kronauge die Festbesucher, bevor die Böllergruppe
Züschen im wahren Wortsinne die Startschüsse gab.
Trotz des äußerst ungemütlichen Wetters war das große
Hallenberger Stadtfest vom Marktplatz bis zur Schützenhalle
sehr gut besucht und mit vielen Besonderheiten und
i-Tüpfelchen ein echtes Erlebnis und eine Reise in
vergangene Zeiten. Süßes aus dem Tante Emma Laden
mit großer Kasse und den schönen bunten Gläsern wurden
angeboten und verschiedene, teils schon vergessene
Handwerke, waren zu betrachten. So unter anderem das
Herstellen hölzerner Rechen oder das Sensen-Dengeln,
aber auch das Entrinden von Holzstämmen und der Rasselbau,
dem Utensil für die Ostertage in Hallenberg. Der Katholische
Burschenverein als Ausrichter der Hallenberger Osternacht
zeigte neben verschiedenen "Instrumenten" auch die
Fackelbäume und Kreuze aus der Osternacht. Und auch
eine Miniatur-Ausgabe des Hallenberger Osterfeuers
sorgte vor der Pfarrkirche Sankt Heribert für Oster-Ambiente
wie es in Hallenberg schon Tradition ist.
Einen Einblick in die Friseurstube aus
Urgroßvaters Zeiten mit allem was dazu gehört erhaschten
die Besucher am Marktplatz. Und ein flotter Haarschnitt
oder eine Rasur vom Handwerksmeister waren in dieser
gemütlichen Atmosphäre ein echtes Erlebnis und ganz
nebenbei noch eine gute Tat, denn der Erlös aus diese
Aktion geht an die Krebshilfe. Dafür lohnte es sich,
ein paar Haare zu lassen. Auf der großen Aktionsbühne
auf dem Marktplatz sorgten den ganzen Tag über neben
der Freilichtbühne Hallenberg auch die Kinder des
Hallenberger Kindergartens, die Minis der Stadtkapelle sowie Karsten Hesse u.a. mit Elvis-Songs
für gute Unterhaltung und Stimmung. An der Schützenhalle
sorgte das mittelalterliche Gelage mit Show-Schwert-Kämpfen,
Bogenschießen und Kinderbelustigung aus vergangener
Zeit, dem "Ringlein stechen", für besonderes Flair.
Mit einer Ausstellung unzähliger Schlepper verschiedenster
Fabrikate und Baujahre sowie alter Acker- und Erntemaschinen,
Autos und Motorrädern im großen Stil zeigten die Oldtimer-Freunde
Hallenberg den Wandel der Technik im Laufe der Jahrzehnte
und begeisterten damit eine Vielzahl von Besuchern.
Das Kartoffeldämpfen und auch die verschiedenen Vorführungen
wie u.a. das Kartoffeldämpfen mit einer sechs Tonnen
schweren Dämpfmaschine und das Dreschen mit einer
alten Dreschmaschine zog die Festbesucher an und ließ
sie in Erntezeiten vergangener Tage eintauchen. Den
Bau eines "Heideturmes im Kleinformat" mitsamt Richtspruch
erlebten die Gäste ebenfalls hautnah. Die jungen Besucher
zog es fast magisch an den Westfalenpost-Stand. Dort
zauberten Künstler tolle Motive in vielen bunten Farben
auf die Gesichter der Mädchen und Jungen.
So war es
ein überaus gelungenes, abwechslungsreiches und stimmungsvolles
Stadtfest zum Abschluss des Jubiläums, bei dem außer
dem Wetter alle Beteiligten und auch die Besucher
in bester Fest- und Feierlaune waren und sich diese
auch vom Regen nicht verderben ließen.
Auch der Bürgerverein Liesen war mit mehreren Ständen und einer Aktiosnbühne auf dem Stadtfest vertreten. Neben der Volkstanzgruppe und der sorgten dort auch der Musikverein "Die Liesetaler" für Unterhaltung. Für das leibliche Wohl wurden Champignons und Bratkartoffeln aus der Riesenpfanne angeboten.
Die Kindertanzgruppe "Candy-Girls" auf der Aktionsbühne des Bürgervereins Liesen
Die Liesetaler spielten ein Ständchen vor dem Hallenberger Rathaus
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