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Naturpark Liesen mit viel Ehrenamt neu gestaltet
08.11.2008

Wer heute in das Liesetal wandert, der wird seinen Augen nicht trauen. Aus der Tretbeckenanlage ist ein herrlicher Naturpark geworden. Die Anlage wurde komplett überholt. Das Tretbecken wurde erneuert, die Sitzbänke renoviert, Wege wurden neu und barrierefrei angelegt.

Die hohen Hecken wurden entfernt und der vorhandene Baumbestand gelichtet, um einzelne Bäume zu optischen Anziehungspunkten zu machen. Ziel war es, eine reizvolle Licht- und Schattenwirkung im Park zu erzielen. Der Blick schweift nun in die Tiefe des offenen Liesetales. Durch diese Maßnahme wirkt der Park zudem optisch größer.

Der neugestaltete Naturpark Liesen
Der neugestaltete Naturpark Liesen
 
Durch den jetzt freien Blick auf die Liese wird das Ziel - das Wasser als Element der Natur und als Lebensgrundlage erlebbar zu machen - deutlich. Der vorhandene Naturerlebnispfad wird mit dem Projekt durch Infotafeln und eine naturgerecht gestaltete Wegeanbindung verbunden. Durch das Freischneiden und Entfernen von überflüssigen Bäumen kommt mehr Sonne auf die Liegewiesen und durch die Einbeziehung der Liese in das Wellness- und Naturerlebniskonzept wird eine hohe Wertsteigerung mit wenigen natürlichen Mitteln erreicht. Als nächster Schritt ist die Anlegung eines Barfußweges geplant. Die Pflege des neuen Parks übernimmt die Dorfgemeinschaft Liesen ehrenamtlich. 

Das Projekt "Natur Erholungspark Liesen" wurde im Rahmen des Leader-Prozesses erfolgreich umgesetzt. Von den Kosten in Höhe von 50.000 Euro wurden 50% über LEADER gefördert. Die Stadt Hallenberg hat sich mit einem Zuschuss von 5.000 Euro beteiligt und außerdem den Mitarbeiter und Maschinen des Bauhofes zur Verfügung gestellt. Aber vor allem war es der ehrenamtliche Einsatz der Lieser, die die Anlage neu gestalteten. Unter Leitung des ehemaligen Ortsvorstehers Bernhard Hilgenberg waren bis zu 30 Helfer im Einsatz. Für die Konzeption zeichnete Architekt Eckard Lohmann aus Brilon verantwortlich. 

Bürgermeister Kronauge dankte den freiwilligen Helfern für ihren Einsatz. Über 850 Stunden Eigenleistung wurden erbracht. Rund 600 Kubikmeter Boden wurden angefahren und eingebaut. Bernhard Hilgenberg dankte allen Helfern, ohne die das Projekt nicht möglich gewesen wäre und er dankte auch dem städtischen Bauhof, der sich vorbildlich und unkompliziert engagiert habe, wenn man Mitarbeiter oder Maschinen benötigt hätte.

Insgesamt kann festgestellt werden: Durch gemeinsamen Einsatz aller Beteiligten ist im Liesetal ein herrliches Fleckchen Erde zur Erholung entstanden. Ein Besuch lohnt sich! 

 


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