|
Wer heute in das Liesetal wandert, der wird seinen Augen nicht trauen.
Aus der Tretbeckenanlage ist ein herrlicher Naturpark geworden. Die
Anlage wurde komplett überholt. Das Tretbecken wurde erneuert, die
Sitzbänke renoviert, Wege wurden neu und barrierefrei angelegt.
Die hohen Hecken wurden entfernt und der vorhandene Baumbestand
gelichtet, um einzelne Bäume zu optischen Anziehungspunkten zu machen.
Ziel war es, eine reizvolle Licht- und Schattenwirkung im Park zu
erzielen. Der Blick schweift nun in die Tiefe des offenen Liesetales.
Durch diese Maßnahme wirkt der Park zudem optisch größer.
Der neugestaltete Naturpark Liesen
Durch den jetzt freien Blick auf die Liese wird das Ziel - das Wasser
als Element der Natur und als Lebensgrundlage erlebbar zu machen -
deutlich. Der vorhandene Naturerlebnispfad wird mit dem Projekt durch
Infotafeln und eine naturgerecht gestaltete Wegeanbindung verbunden.
Durch das Freischneiden und Entfernen von überflüssigen Bäumen kommt
mehr Sonne auf die Liegewiesen und durch die Einbeziehung der Liese in
das Wellness- und Naturerlebniskonzept wird eine hohe Wertsteigerung
mit wenigen natürlichen Mitteln erreicht. Als nächster Schritt ist die
Anlegung eines Barfußweges geplant. Die Pflege des neuen Parks
übernimmt die Dorfgemeinschaft Liesen ehrenamtlich.
Das Projekt "Natur Erholungspark Liesen" wurde im Rahmen des
Leader-Prozesses erfolgreich umgesetzt. Von den Kosten in Höhe von
50.000 Euro wurden 50% über LEADER gefördert. Die Stadt Hallenberg hat
sich mit einem Zuschuss von 5.000 Euro beteiligt und außerdem den
Mitarbeiter und Maschinen des Bauhofes zur Verfügung gestellt. Aber vor
allem war es der ehrenamtliche Einsatz der Lieser, die die Anlage neu
gestalteten. Unter Leitung des ehemaligen Ortsvorstehers Bernhard
Hilgenberg waren bis zu 30 Helfer im Einsatz. Für die Konzeption
zeichnete Architekt Eckard Lohmann aus Brilon verantwortlich.
Bürgermeister Kronauge dankte den freiwilligen Helfern für ihren
Einsatz. Über 850 Stunden Eigenleistung wurden erbracht. Rund 600
Kubikmeter Boden wurden angefahren und eingebaut. Bernhard Hilgenberg
dankte allen Helfern, ohne die das Projekt nicht möglich gewesen wäre
und er dankte auch dem städtischen Bauhof, der sich vorbildlich und
unkompliziert engagiert habe, wenn man Mitarbeiter oder Maschinen
benötigt hätte.
Insgesamt kann festgestellt werden: Durch gemeinsamen Einsatz aller
Beteiligten ist im Liesetal ein herrliches Fleckchen Erde zur Erholung
entstanden. Ein Besuch lohnt sich!
Weitere Informationen:
|